Was Frauen wollen

Aus der Sicht der Ladies, Herrinnen, Sklavinnen – sagen wir mal aus der weiblichen Sicht – ein Versuch, diese zu beleuchten.

Was mich beschäftigt hat

Da gibt es gerade einen arabischen Jüngling, mit dem ich ungewöhnlicherweise auf Whatsapp Kontakt habe. Ich war einfach neugierig, nachdem er mich mal aus Saudi Arabien angerufen hatte, weil es sehr selten ist, dass Araber oder Menschen mit muslimischen Hintergrund SM in der Form wie wir Mitteleuropäer praktizieren und eine Domina wollen. Er ist ganz nett und schickte mir in der Vergangenheit viele Life Bilder von sich, kleine Videoclips v.a. beim Sport im Fitnessstudio, wo er wohl jeden Tag trainiert. Und er beteuerte, dass er nur auf ältere Frauen steht und auf jeden Fall, wenn er demnächst im Urlaub nach Deutschland kommt, unbedingt das erste Mal! seine Sklavenleidenschaft ausleben wolle. In Bezug auf mich hat er richtig Feuer gefangen und kam auf Hochtouren durch den Kontakt, den er mit mir life über Whatsapp haben konnte. Natürlich hat er seine Themen in mich projiziert, was das Zeug hält. Wenn ich nicht geantwortet habe, weil ich keine Zeit hatte, meinte er, ich mache das, weil ich ihn zappeln lassen wolle. Oder wenn ich keine Fotos geschickt habe, so wie er das von mir forderte, glaubte er, ich mache das, weil ich ihn quälen wollte. So wurde ich zu seiner sadistischen und arroganten „princess“ ohne auch nur irgendetwas dafür zu tun, in diese Rolle zu kommen. Ich schicke nunmal keine Fotos über Whatsapp an Fremde und wenn ich keine Zeit habe, habe ich keine Zeit. Und wenn ich keine Lust habe auf irgendwelche Projektionen, die nichts mit mir zu tun haben, dann tue ich anderes, was mich mehr anspricht. Und außerdem, ich war ja ohnehin frei in dem Kontakt – es gab keinen konkreten Auftrag und auch keine Bezahlung, nur einfach Kontakt aus Neugierde und von seiner Seite das Abchecken, ob ich die Richtige für ihn sei. Das habe ich gewährt, weil er ja eben nicht meine deutsche Webseite lesen kann, um sich da zu informieren.

Also wirkte er für mich sehr selbstbezogen und von sich eingenommen, wie man das von einem stolzen Araberblut auch vermuten könnte. Natürlich wollte er sicher gehen, dass er auch bei mir auf seine Kosten kommt und hat mich gelöchert mit Fragen. “ What I like …“ wollte er wissen und es ging andauernd darum, what „he likes“ Natürlich meinte er, dass ich „seinen Bizeps like“, den er jeden Tag trainiert und seinen attraktiven Anblick und darauf scharf sei, ihn nach Strich und Faden zu vernaschen. Weil er „liked“, dass sich die Herrin auf sein Gesicht setzt mit ihrem nackten Schoß und er „liked“, dass sie ihn anschließend mit einem knackigen Strapon kraftvoll nimmt.

Aber er ist/war immer korrekt, hat auch meine Grenzen irgendwie respektiert, wenn ihn das auch zunehmend etwas abturnt. Für mich ist das keine Überraschung. Man kann nicht immer lichterloh brennen, sonst verbrennt man. Es muss sich erstmal zeigen, ob der Kontakt überhaupt irgendeine Substanz hat oder nur aus dem Strohfeuer seiner Projektionen besteht. Für mich spürt es sich eher nach zweiterem an. Und er ist auch ein Gentleman auf einer Ebene und seine Bilder und Videos – auch die, die er mir in Bezug auf sein „what I like“ geschickt hat, waren immer ausgewählt ästhetisch und dadurch auch irgendwie niveauvoll. Kein Schund. Immerhin.

Da ich jemand bin, die niemandem etwas vorgaukelt, habe ich ihm auch deutlich zu machen versucht, dass ich eine Herrin bin und keine Frau, die ihre Intimität verkauft. Auch wenn er diesen Wunsch hat, dass die Herrin sich auf sein Gesicht setzt und sich von ihm intim bedienen lässt, womit er sicher nicht allein auf der Welt ist, werde ich das ganz einfach nicht tun. Das geht gegen meine Integrität und mein Selbstverständnis als Herrin. In Bezug auf meine Intimität will ich mich nicht funktionalisieren lassen. Das ist einfach MEINS und ICH wähle, mit wem ich wie intim bin. Das lasse ich mir nicht aus der Hand nehmen, auch wenn ich den Kick verstehe, den Männer dabei suchen. Das ist durchaus legitim und ich werte es auf keinen Fall ab. Und sicher gibt es auch Frauen, die anders damit umgehen wollen und können. Auch das werte ich nicht ab. Doch hier setze ich klar meine Grenze, wenn jemand meint, er könne das einfordern von mir!

Eigentlich kam ich durch das Thema „Was Frauen wollen“ darauf, hier dazu zu schreiben. Was will Frau – also was mich am meisten gekickt hat von ihm waren die Bilder, wenn er sich im traditionellen Dress der Araber bei seinem Bankjob präsentiert hat. Also mit dieser blütenweißen langen Soutane oder wie man das nennt und dem arabischen Turban. Phänomenal. Da könnte ich tatsächlich ein wenig weiche Knie bekommen, wenn mir so jemand authentisch im Studio gegenüber stände und seinen Dienst als Sklave anböte. Oh, vielleicht sollte ich ihm das schreiben in Bezug auf seine Fragen „… what I like“ Wahrscheinlich kickt ihn das gar nicht. Ansonsten dürfte er natürlich mit seinen tiefen Wünschen und Sehnsüchten da sein, müsste aber respektieren und sich darauf einlassen, dass ich es auf meine Weise umsetze. Für bestimmte Themen, die ich nicht 1:1 umsetze,  gäbe es vielleicht – wenn es stimmig ist und es jemand gäbe – sog. Surrogatpartner, die das übernehmen – oder eben symbolische Handlungen, die auch geeignet sind, die Gefühle dazu zu aktivieren. Denn es geht ja in Wirklichkeit um die Gefühle! Die Handlungen lösen sie zwar aus, aber die Gefühle dabei sind das Eigene, weil sie im eigenen Inneren stattfinden!

Doch viele Männer glauben, dass die Handlungen und die Gefühle dasselbe sind – d.h. sie sind so identifiziert mit ihren Emotionen, dass sie sie gar nicht als ihre EIGENEN Emotionen wahrnehmen, sondern glauben, dass die Person oder die Handlung der Person das Gefühl sind, das sie im Inneren dabei haben. Wenn es gut ist, ist die Person oder die Handlung gut. Wenn es nicht so gut ist, ist die Person oder die Handlung nicht so gut. Da gibt es nichts dazwischen. (sorry für die Verallgemeinerung – manchmal erlaube ich mir das) Wir Frauen haben es etwas einfacher mit den Gefühlen. Wir mögen das auch, wenn Personen oder Handlungen von Personen gute Gefühle in uns auslösen, aber wir wissen, dass wir auch völlig unabhängig davon Gefühle haben und leben können, aus uns selbst heraus. Da ist jedenfalls mein „arabischer Sklave“ ein Prototyp … er hat seine Gefühle im Kontakt mit mir nur mit mir in Verbindung gebracht und nicht im geringsten bemerkt, dass es seine Projektionen, sein Film ist, der ihm diese Gefühle beschert hat. Wahrscheinlich ist er nicht in der Lage, das zu differenzieren. Vielleicht ist er ja einfach auch zu jung dazu. Jedenfalls bin ich gespannt, ob ich den Burschen wirklich jemals zu Gesicht bekomme. Eine Bedeutung hätte das schon nach dem bisherigen Kontakt – auch für mich. Ich traue es ihm jedenfalls nicht zu und wäre wirklich eines Besseren belehrt, wenn es anders wäre. Mal sehen.

Aber in Bezug auf den Unterschied, was Frauen und Männer wollen, ist dieses Beispiel eklatant: Er meint, ich müsse völlig fasziniert sein von der Möglichkeit auf so einem jungen, frischen, bizepsstrotzenden Sklaven lustvoll Platz zu nehmen und nimmt das als Sklavendienst par excellence wahr und mich interessiert das mal wirklich ganz und gar nicht. Auch sein Bizeps nicht. Was sollte ich denn davon haben? Ihn bestaunen? Und ich hingegen finde seine arabische Tracht absolut hinreissend. Wenn er sich damit auf mein Geheiß vor mir hinknien und mir absichtslos und voller Demut die Füße massieren würde, wäre ich im 7. Himmel. Doch sicher hat es hier auch mit unterschiedlichen Kulturen zu tun. Jedenfalls ist es dadurch etwas unverfänglicher zu schildern. Da braucht sich keiner der „hiesigen Sklaven“ betroffen fühlen.

Was halten Sie oder hältst du denn von meinen Verallgemeinerungen in Bezug auf Männer und Emotion?

 

 

Mal wieder eine private Lady einladen!

Hallo private Lady!

Gerne will ich Sie einladen, an einer meiner Sessions teilzuhaben. Ich habe noch keine Konkrete im Auge, doch mir fallen etliche Sklaven ein, die ich für eine solche Gelegenheit einbestellen könnte.

Vielleicht wollen Sie ja ein wenig dazulernen oder haben ganz andere Motive, dieses Angebot in Erwägung zu ziehen wie z.B. einen Einblick in die Welt des SM zu bekommen. Ich gehe da gerne auf Ihr Interesse ein, wenn es mir möglich ist. Ich denke, dass ich Passendes für Ihr Anliegen finden kann.

Andererseits kann ich auch Konkretes anbieten für Sie zur Auswahl:

Peitschen/Schlagen erleben und/oder Lernen

Entführung eines Sklaven und Reitpraxis (smig natürlich)

intensives CBT und Brustwarzendressur am lebenden Sklavenobjekt

u.a. mehr, was im persönlichen Gespräch zu erörtern wäre.

 

Doch gerne kann es auch etwas ganz anderes sein – Ihr Interesse zählt.

Ich freue mich auf Ihren Anruf, Mail oder Kommentar. Sie dürfen auch einfach „nur“ mit mir reden und Ihre Fragen stellen.

Meine Antworten auf Anfragen

Manchmal gibt es Anfragen und eine daraus resultierende Mailkommunikation, die vielleicht auch für andere interessant sein könnte. Das Persönliche nehme ich immer raus (keine Namen, keine individuellen Aussagen, keine Mailadressen des Schreibers) und achte sehr darauf, dass Ihre vollkommene Anonymität gewahrt bleibt. Da dürfen Sie ganz sicher sein.

Teile und meine Antworten veröffentliche ich hier in den Kommentaren, damit auch andere die Informationen bekommen, falls es sie interessiert.

 

Aus der weiblichen Perspektive betrachtet

Kürzlich hatte ich ein Telefonat mit einem jungen Mann, der mich angerufen hat, um eine private Herrin zu finden wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte. Als er damit bei mir nicht landete, wurde er etwas unleidig und lamentierte, dass eine Frau sich ja an jedem ihrer Finger einen Sklaven halten könne, wenn sie das wollte, wobei Männer es da schwierig hätten. Als er sich darauf immer mehr zu fixieren schien, versuchte ich, eine andere Perspektive einzubringen und ihm klar zu machen, dass er, wenn er sich mit dieser vorwurfsvollen (tendenziell aggressiven) inneren Haltung auf die Suche nach einer passenden Frau mache, wohl eher geringe Chancen hätte, eine zu finden. Das erstaunte ihn immerhin soweit, dass er die Frage stellte: „Ja, was wollen Frauen denn?“

Ich habe ihm angeboten, bei mir ein Coaching zu machen. Sicher könnte ich ihm diesbezüglich in mancher Hinsicht die Augen öffnen. Er wollte sich das überlegen. Ich würde jedenfalls gerne mit jemand darüber arbeiten und verweise hiermit auf mein Coaching Angebot.

Doch immerhin hat es mich inspiriert, dieses Thema hier aufzumachen. Frauen sind eingeladen, sich hier ebenfalls zu äußern. Das wäre wirklich großartig, wenn sich hier mehr Austausch zwischen Menschen einstellen würde. Männer dürfen sich selbstverständlich auch dazu äußern. Was sie darüber denken oder ihre Fragen dazu stellen?

Vielleicht, um auf den obengenannten Fall einzugehen:

Wenn ein Mann mit dieser Haltung kommt, um eine private Herrin zu finden – ich übersetze jetzt mal seine Ausstrahlung:

„Ach, du hast´s ja so gut! Du kannst dir die Sklaven aussuchen, hast satt davon und ich armer Kerl komme hier gar nicht auf meine Kosten.!“

Was ist die Botschaft:

„Hab Mitleid mit mir! Nimm mich meiner an!“

oder die aggressivere Deutung (unterschwellig war sein Ärger/Vorwurf darüber für mich deutlich zu spüren)

„Du hast genug, also kümmere dich gefälligst darum, dass auch ich etwas abkriege! Wenn nicht, werde ich echt sauer auf dich!“

Stellen Sie sich mal vor, Sie wären diese Frau, die von einem Mann so eine Haltung spürt. Wie würden Sie reagieren?

Dem jungen Mann, falls er das lesen sollte, würde ich als Coach empfehlen, dieser Frage nachzugehen, die er ja zum Schluss gestellt hat: „Was wollen Frauen denn?“

Ich glaube, wenn er sich da ernsthaft dran macht, Antworten zu finden, würde er einen Weg finden, zu landen. Wie gesagt – ich biete gerne meine Coaching Qualitäten an zum Thema. In meiner Funktion als Herrin gebe ich da keine Hinweise, sondern setze voraus oder erziehe dahingehend. In der Rolle selbst gibt es keine reflektierende Metaebene. Das mache ich nur als Coach.

Aber hier gebe ich vielleicht ab und zu mal Beispiele oder Kommentare dazu ab. Oder Sie vielleicht, die/der sich angesprochen fühlt. Sie sind eingeladen.